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Die Gewerbeabfallverordnung GewAbfV im Überblick

Um eine bestmögliche Abfallverwertung zu garantieren, müssen Gewerbebetriebe ihre Abfälle bereits an der Anfallstelle trennen. Wird das Gemisch nachweislich in einer zertifizierten Abfallsortieranlage, in der die Abfälle getrennt und anschließend einer Verwertung zugeführt werden, behandelt, kann von der Getrennthaltung abgesehen werden. Umweltschädigende Scheinverwertungen – die illegale Entsorgung nicht verwertbarer Abfälle – sollen durch die Verordnung konsequent unterbunden werden.

  1. Das Abfallgemisch wird in verwertbare und zu beseitigende Abfälle eingestuft.
  2. Neben den Gewerbeabfallerzeugern und -besitzern unterliegen der Verordnung auch Betreiber von Vorbehandlungsanlagen zur stofflichen oder energetischen Verwertung.
  3. Nicht betroffen sind die der gesetzlichen Rücknahme unterliegenden Abfälle wie z.B. Verpackungen. Auch Abfallarten, die dem öffentlich-rechtlichen Entsorger zu überlassen sind wie z.B. ungefährliche, nicht verwertbare Abfälle, fallen nicht unter die Verordnung. Sofern sie nicht in eigenen Anlagen beseitigt werden, sind Gewerbeabfallerzeuger verpflichtet, solche Abfälle auf öffentlich-rechtlichem Wege zu entsorgen.
  4. Papier, Pappe, Kartonagen – kurz PPK –, Kunststoff-, Glas- und Metallabfälle sowie Bioabfälle sind getrennt zu halten. Zu Bioabfällen gehören biologisch abbaubarer Küchenabfall, Großküchen- und Kantinenabfall, biologisch abbaubarer Garten- und Parkabfall und Marktabfall. Bioabfälle müssen separat über eine Biotonne oder Speiserestetonne entsorgt werden.
  5. Für Bau- und Abbruchabfälle gelten gesonderte Regelungen der Getrennthaltung.
  6. Abfälle zur energetischen Verwertung dürfen keine mineralischen und keine Glas-, Metall- und Bioabfälle enthalten. Die Trennung von Holz und Verpackungen ist gesondert geregelt.
  7. In Ausnahmefällen kann von der Getrennthaltung abgesehen werden. Auch von der erforderlichen Vorbehandlung des Gewerbeabfallgemischs kann unter bestimmten Voraussetzungen abgesehen werden.
  8. Für nicht verwertete Abfälle, die auf öffentlich-rechtlichem Wege zu entsorgen sind, muss mindestens eine sogenannte Pflichtrestmülltonne vorgewiesen werden.
  9. Nur bestimmte Zusammensetzungen gewerblicher Abfallgemische dürfen der Vorbehandlung zugeführt werden. Nicht zulässige Abfallanteile sind insbesondere biogene Abfälle. Diese dürfen weder enthalten sein noch zur Vorbehandlung gegeben und angenommen werden.
  10. Vorbehandlungsanlagen müssen die vorgeschriebenen Getrennthaltungsgebote und Verwertungsquoten - mindestens 85% der Abfälle - einhalten. Nicht zertifizierte Vorbehandlungsanlagen werden diesbezüglich regelmäßig kontrolliert.

Zu Einzelheiten der Verordnung informieren wir Sie gerne persönlich. Für das Handling Ihres spezifischen Gewerbeabfalls ermitteln wir Handlungsempfehlungen und Optionen.


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Ansprechpartner

Melissa Hegmann
Tel. 06021-45189-119

Katharina Konhäuser
Tel. 06021-45189-116

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